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Rodenstock im Laufe der Zeit

Erfahren Sie mehr über unsere Firmengeschichte.

1877: Der Beginn einer Erfolgsgeschichte.

„Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit“: Josef Rodenstock gründet gemeinsam mit seinem Bruder Michael in Würzburg die Firma „Optisches Institut G. Rodenstock“. Ab 1878 werden dort neben Brillengläsern und Brillenfassungen auch selbst konstruierte Messinstrumente verkauft.

1880: Der erste Bestseller.

Gründer Josef Rodenstock entwickelt das sogenannte „Diaphragma-Brillenglas“, das sofort zum Verkaufsschlager wird. Zahlreiche weitere Patente folgen, wie zum Beispiel der „Brillen-Anmess-Apparat verbunden mit Pupillound Strabometer“. Dieser macht erstmals exakte Untersuchungen und Messungen an den Augen möglich. Auch der Kaiser ist überzeugt: Josef Rodenstock wird zum Hofoptiker. Schon jetzt werden Rodenstock Brillen im Gegensatz zu Modellen anderer Händler individuell angepasst.

1898: Auf Expansionskurs.

Nach dem Kauf des Firmengrundstücks in München errichtet Rodenstock 1898 in Regen im Bayerischen Wald ein großes Produktionswerk. Bereits 1905 wird am gleichen Standort ein weiteres Werk in die Produktion eingegliedert. Zur gleichen Zeit gelingt es Josef Rodenstock, Brillengläser und Brillenfassungen mit hoher Qualität industriell zu fertigen.

1899: Innovative Technologien zur Jahrhundertwende.

Rodenstock produziert die ersten Sonnenschutzgläser – in individueller Sehstärke und mit UV-Schutz. Außerdem präsentiert das Unternehmen seine ersten Zweistärkengläser mit eingeschliffenem Nahteil. Das Produktportfolio umfasst außerdem randlose Brillen, Klemmer, Monokel sowie Brillenfassungen aus Stahl, Nickel, Doublé und anderen Materialien.

1920: Goldene Zwanzigerjahre für Rodenstock.

Nach dem Ersten Weltkrieg erholt sich Rodenstock schneller als andere Optik-Unternehmen von der Wirtschaftskrise: Produktionsmittel werden verbessert, die technische und die wissenschaftliche Arbeit werden perfektioniert und der Vertrieb ausgebaut. Trotz der turbulenten 1920er-Jahre treibt Rodenstock konsequent seine technischen Innovationen voran und registriert zahlreiche bahnbrechende Patente.

1959: Internationale Stars werben für Rodenstock.

Als erster Hersteller der Optik-Branche gewinnt Rodenstock international bekannte Filmstars als prominente Werbeträger für seine modischen Brillenfassungen: Die Gesichter von Hildegard Knef, Brigitte Bardot und Gina Lollobrigida sind 1959 in vielen Illustrierten zu finden.

1968: Pionier und Vorbild für Brillenglas in Europa.

Rodenstock erreicht einen weiteren Meilenstein und präsentiert die ersten selbsttönenden (fototropen) Brillengläser ColorMatic® in Europa. Zahlreiche weitere Innovationen folgen, unter anderem die ersten Modelle, bei denen die Brillengläser von einem unsichtbaren Nylorfaden gehalten werden.

1975: Mit Kunststoff gegen die Krise.

Rodenstock trotzt der Ölkrise 1974 mit einer Innovation: Brillengläser aus Kunststoff. Die hochpräzisen Gießformen zur Herstellung stammen ebenfalls von Rodenstock und verschaffen dem Unternehmen einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. 1975 werden rund 130.000 Kunststoffgläser verkauft, 1980 bereits 2,6 Millionen. 1986 entwickelt Rodenstock selbsttönende, 1988 hochbrechende Kunststoffgläser und seit 1989 die ersten asphärischen Bifokal-Gläser aus Kunststoff.

1981: Durchbruch in der Brillenglas-Technologie.

Unter dem Namen „Progressiv R“ präsentiert Rodenstock die ersten selbst entwickelten Gleitsichtgläser in Deutschland. Sie werden sofort zum Erfolg, weil sie den damaligen Konkurrenzprodukten überlegen sind.

1991: Das Gesicht zur Marke.

Rodenstock führt das markante „R“ als Logo und Markenzeichen ein und gibt so auch seiner Philosophie eine klare Kontur: Eine Brille soll die Persönlichkeit des Menschen unterstreichen. Dafür werden die Kollektionen nach Design-Aspekten überarbeitet: Bis heute gelten die Modelle von Rodenstock als innovativ, leicht und funktionell.
Auch ein Grund für Karl Lagerfeld mit Rodenstock eine viel beachtete Kollektion „Lunettes“ vorzulegen.

1998: Ausgezeichnete Brillenfassungen - bis ins Detail.

Rodenstock erhält die Auszeichnung des 50. Designpreises für seine Brillenmodelle aus der Eyewear-Kollektion. Die Auszeichnung geht auf die Konzentration auf Design, Entwicklung und Engineering zurück. Rodenstock überzeugt hier beispielsweise mit extrem kleinen schraubenlosen Zylinderscharnieren.

2000: Besser sehen und aussehen.

ImpressionILT – so lautet der Name der ersten individuellen Gleitsichtgläser der Welt, die bis zu 100 % an die persönlichen Sehgewohnheiten angepasst werden können.
Im gleichen Jahr nimmt Rodenstock die Luxusmarke „Porsche Design“ in sein Portfolio auf und prägt zukünftig mit seiner Eyewear sprichwörtlich das Gesicht der Marke.

2006: Innovation auf ganzer Linie.

Ob Brillenglasberatung, Brillenfassungsberatung oder 3D-Videosystem zur Vermessung der Sehdaten: Das Service-Terminal ImpressionIST® bestimmt alle Parameter für die perfekte Brille. Rodenstock erschließt mit diesem und weiteren Service-Konzepten neue Vermarktungsfelder für den Augenoptiker.

2009: Weiter auf Erfolgskurs.

Rodenstock präsentiert das weltweit modernste Portfolio für Nahkomfortgläser. Ergo® Brillengläser sind speziell auf die Anforderungen im Büroalltag angepasst und ermöglichen in jeder Arbeitsplatzsituation angenehmes und entspanntes Sehen.

2011: Revolution der Gleitsichtglas-Technologie.

Mit der Eye Lens Technology (EyeLT®) gelingt Rodenstock eine absolute Weltneuheit: Dank der Impression® Brillengläser mit DNEye® können Brillenträger erstmals ihr persönliches Sehpotenzial zu 100 % ausschöpfen.
Weiterhin wird das Rodenstock „R“, als erkennbares Markenzeichen für den Endkunden, auf das rechte Brillenglas gelasert.

2014: Neue Kollektion.

2014 setzt Rodenstock ein neues Highlight und unterstreicht mit der neuen Kollektion rocco by Rodenstock einmal mehr seine Kompetenz im Design-Bereich.
Schon 1963 setzten die rocco Brillen Design-Massstäbe und überzeugen auch Hollywood-Stars.

2016: Mehr Sicherheit für Autofahrer.

Unter dem Motto „Sicherheit kommt von Sicht“ bringt Rodenstock die TÜV zertifizierte Road Autofahrerbrille auf den Markt. Mit den speziell entwickelten Einstärken- und Gleitsichtgläsern ist der Träger perfekt für die Sehanforderungen des Autofahrens gerüstet – für mehr Sicherheit im Strassenverkehr.

Auch im Bereich DNEye hat Rodenstock 2016 eine Neuheit zu bieten. Als einziges Aberrometer auf dem Markt hat der DNEye® Scanner 2 einen speziellen, von Rodenstock entwickelten Messablauf, durch den alle für das Brillenglas relevanten Daten ermittelt werden.

2017: 140 Jahre Rodenstock.

Mittlerweile beschäftigt Rodenstock rund 4.500 Mitarbeiter und ist in über 85 Ländern weltweit tätig.
Auf der augenoptischen Fachmesse opti gab es die Premiere für das „Meisterwerk“.
Diese limitierte Jubiläumsfassung steht für 140 Jahre Ingenieurskunst von Rodenstock.

2018: Die neue Dimension des Sehens.

Seit 1900 wird bei der Vermessung des Auges und bei der Berechnung von Brillengläsern, ein allgemeingültiges Modell des menschlichen Auges verwendet. Im Laufe der Zeit wurden Technik und Brillengläser immer weiter perfektioniert. Doch das sog. "reduzierte Auge" als Standard-Berechnungsgrundlage blieb gleich

Nach 118 Jahren werden die Standardwerte wie das „reduzierte Auge“ abgelöst.
Mit der DNEye® PRO Technologie misst Rodenstock die individuelle Anatomie des Auges und überträgt diese Messwerte als einziger Hersteller der Welt auch in das Brillenglas.
Das Ergebnis: die schärfsten Rodenstock Brillengläser, die es je gab und damit das schärfste Sehen aller Zeiten.